Schiffsfonds.Rechtinfo.de - Kopfgrafik

MPC Münchmeyer Peter Capital AG

MPC Capital gehört zu den führenden Schiffsfondsemittenten. Zwischen 1994 und 2012 legte das Emissionshaus nach eigenen Angaben insgesamt 126 Schiffsfonds und Flottenfonds auf. Zu den MPC Capital-Fonds zählen unter Anderem:
  • MPC Santa R Schiffe 2013
  • MPC Santa L Schiffe
  • MPC Santa P Schiffe Sanierungskapital 1
  • MPP Santa P Schiffe 2
  • MPC Santa B Schiffe
  • MPC Reefer-Flottenfonds 1
  • MPC Reefer-Flottenfonds 2
  • MPC Flottenfonds I
  • MPC Flottenfonds II
  • MPC Flottenfonds III Starflotte
  • MPC MS „Santa Lorena", MS „Santa Luciana"
  • MPC MS „Santa Letitia", MS „Santa Liana"
  • MPC MS „Leopolda“
  • MPC MS „Leonarda“
  • MPC MS „Rio Teslin“, MS „Rio Thelon“
  • MPC MS „Rio Adour“
  • MPC MS „Rio Adeche“
  • MPC MS „Rio Alster“
  • MPC MS „Rio Blackwater“
  • MPC MS „Rio Stora“, MS „Rio Susa“
  • MPC MS „Rio Taku“, MS „Rio Thompson“
  • MPC MS „Rio Eider“
  • MPC MS „Merkur Sky"
  • MPC MS „Santa Vanessa"
  • MPC MS „Mendelssohn Star"
  • MPC Offen Produktentanker Flotte
  • MPC Deepsea Oil Explorer
  • MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1
  • MPC CPO Nordamerika-Schiffe 2
Nachdem sämtliche Santa R Schiffe im November 2013 Insolvenzantrag stellten, mussten diesen Schritt im Januar 2014 nun auch die Santa P Schiffe MS „Santa Priscilla“ und MS „Santa Patricia“ gehen. Die MPC MS „Santa Fabiola“ und MS „Santa Felicita“ meldeten am 30.01.2014 Insolvenz an. Sie sind nicht die ersten, aber die bislang jüngsten Opfer der Schifffahrtskrise, die von der MPC Capital gefordert wurden. Viele der MPC-Schiffsfonds sind auch mit Yen-Darlehen finanziert und tragen dementsprechend zusätzlich ein Währungsrisiko in sich. Die Hauptleidtragenden der Krise in der Schifffahrt sind die betroffenen Anleger. Ihr gesamtes investiertes Kapital steht auf dem Spiel.

STELLUNGNAHME DER KANZLEI GÖDDECKE

Die betroffenen Anleger sollten nicht zögern, ihre Kapitalanlage von einem im Bank- und Kapital- marktrecht tätigen Anwalt prüfen zu lassen. Denn vielfach sind Schiffsbeteiligungen von Banken als sichere Investition beworben und vermittelt worden, was diese nicht sind. Es handelt sich bei Schiffsfonds um unternehmerische Beteiligungen mit enormen Risiken, bis hin zum Totalverlust. Über diese Risiken, die Funktionsweise und auch über die fließenden Rückvergütungen müssen die Banken aufklären. Erfolgt eine solche Aufklärung nicht, machen sich die Banken den Anlegern gegenüber schadensersatzpflichtig.

Die Anwälte der KANZLEI GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE betreuen bereits eine Vielzahl betroffener Anleger. Dies umfasst neben Schadensersatzansprüchen auch die Prüfung von Rückzahlungsforderungen geflossener Ausschüttungen, die von Fondsgesellschaften vermehrt an die Anleger gestellt werden.

Quelle: eigene Recherche - 13. Februar 2014 (Rechtsanwältin Chiara Bahrig)



Emissionshäuser