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Lloyds Fonds AG

Die Lloyds Fonds AG gehört nach eigenen Angaben zu den führenden deutschen Emittenten von unternehmerischen Beteiligungen. Dazu zählen zahlreiche Schiffsfonds und Flottenfonds. Lloyd ist eines der wenigen Emissionshäuser, die trotz Schifffahrtskrise 2010 eine Schiffsbeteiligung aufgelegt haben.

Der „Best of Shipping III“ investiert in „klassische“ Schiffsfonds, die günstig am Zweitmarkt erworben werden können. Nach einer Laufzeit von acht Jahren sollen die Schiffe dann nach einer positiv prognostizierten Marktentwicklung gewinnbringend verkauft werden. Ob dieser Plan wirklich aufgeht, wird sich zeigen. Im Falle eines Scheiterns sind es die Anleger, die ihr Geld versenkt haben. Zu den von Lloyd aufgelegten Flottenfonds und Schiffsfonds zählen unter Anderem:
  • Lloyd Fonds LF-Flottenfonds II
  • Lloyd Fonds LF-Flottenfonds III
  • Lloyd Fonds LF-Flottenfonds IV
  • Lloyd Fonds LF-Flottenfonds V
  • Lloyd Fonds LF-Flottenfonds VII
  • Lloyd Fonds LF-Flottenfonds VIII
  • Lloyd Fonds LF-Flottenfonds X
  • Lloyd Fonds LF-Flottenfonds XI
  • Lloyd Fonds Schiffsportfolio
  • Lloyd Fonds Schiffsportfolio II
  • Lloyd Fonds Schiffsportfolio III
  • Lloyd Fonds Best of Shipping I
  • Lloyd Fonds Best of Shipping II
  • Lloyd Fonds Best of Shipping III
  • Lloyd Fonds Premium Ship Select
  • Lloyd Fonds MS „Lloyd Parsifal“
  • Lloyd Fonds MS „Almathea“
  • Lloyd Fonds MT „Bavarian Sun“
  • Lloyd Fonds MT „Colonian Sun“
  • Lloyd Fonds MT „Caribbean Sun“
  • Lloyd Fonds MT „Mexican Sun“
  • Lloyd Fonds MT „Canadian Sun“
  • Lloyd Fonds MT „American Sun“
  • Lloyd Fonds MT „MS Sophie“
  • Lloyd Fonds MT „Green Point“
  • Lloyd Fonds MS „Antonia Schulte“
  • Lloyd Fonds MS „Vega Gotland“
  • Lloyd Fonds MT „Athens Star“
  • Lloyd Fonds MS „Benito“
  • Lloyd Fonds MS „Bahia“
  • Lloyd Fonds MS „Bahamas“
  • Lloyd Fonds MS „Thira Sea“
  • Lloyd Fonds MS „Bermuda“
Im Jahre 2013 haben die Anleger der sechs Schiffsfonds MS „San Antonio“, MS „San Vicente“, MS „San Pedro“, MS „San Rafael, Fernando“ und MS „San Pablo“ beschlossen, durch Zusammenlegung der Fonds einen Pool mit dem Namen „Ocean Multipurpose Schifffahrtsunternehmen“ zu bilden um so die einzelnen Schiffsfonds vor der Insolvenz zu retten. Ob eine endgültige Rettung gelingt, ist aufgrund der weiterhin niedrigen Charterraten fraglich.

Zu den besonders gebeutelten Lloyd Fonds gehören die MS „Commander“, MS „Virginia“, MS „Frida Schulte“ und die MS „Tosa Sea“, die neben anderen betroffenen Schiffsfonds zuletzt Insolvenzantrag stellen mussten. Leidtragende der Schifffahrtskrise sind vorrangig die investierenden Anleger. Denn was mit dem Ausbleiben von Ausschüttungen beginnt kann mit dem Totalverlust oder Nachschussforderungen enden.

STELLUNGNAHME DER KANZLEI GÖDDECKE

Schiffsfonds galten lange als sichere und sehr rentable Kapitalanlagen, insbesondere für die Altersvorsorge. Die betroffenen Anleger kannten in vielen Fällen die Risiken nicht, die mit einem solchen Schiffsfonds einher gehen. Diese reichen von der Rückforderung geflossener Ausschüttungen bis zum Totalverlust.

Betroffene Anleger, die sich falsch beraten fühlen, sollten sich diesbezüglich anwaltlich beraten lassen. Denn Banken und Finanzberater sind zu umfassender Aufklärung verpflichtet. Wenn sie diesen Anforderungen nicht gerecht werden, können Anleger Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung haben. Auch auf die Rückforderung von Ausschüttungen sollten Anleger nicht ohne anwaltlichen Rat leisten, um dem schlechten Geld nicht auch noch gutes hinterher zu werfen.

Die Anwälte der KANZLEI GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE betreuen eine Vielzahl betroffener Anleger bei der Geltendmachung ihrer Rechte und der Verteidigung gegen Rückzahlungsforderungen der Fondsgesellschaften.

Quelle: eigene Recherche - 14. Februar 2014 (Rechtsanwältin Chiara Bahrig)



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