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König & Cie. GmbH & Co. KG

König & Cie. ist von Tobias König im Jahre 1999 in Hamburg gegründet worden. Bei Gründung des Emissionshauses wurden primär Schiffsfonds aufgelegt. In den folgenden Jahren wurde das Tätigkeitsfeld auch auf andere geschlossene Beteiligungen ausgeweitet. Seit Beginn der Schifffahrtskrise leidet auch der Emittent trotz durchgeführter Umstrukturierungen. Im Mai 2013 wurden dann 80% der Firmenanteile an zwei US-amerikanische Investoren verkauft. Zu den von König & Cie. platzierten Fonds gehören unter Anderem:
  • König & Cie. Produktentanker-Fonds I
  • König & Cie. Produktentanker-Fonds II
  • König & Cie. Produktentanker-Fonds III
  • König & Cie. Produktentanker-Fonds IV
  • Scorship Navigation
  • König & Cie. Suezmax-Tanker Flottenfonds I
  • König & Cie. Suezmax-Tanker Flottenfonds II
  • König & Cie. Suezmax-Tanker-Fonds III
  • König & Cie. Twinfonds I
  • König & Cie. Aframax-Tanker Flottenfonds
  • König & Cie. Schifffahrts Investment 1
  • König & Cie. MT „Cape Bellavista“
  • König & Cie. MS „Agaman“
  • König & Cie. MT „Cape Bird“
  • König & Cie. MS „Cape Darby“
  • König & Cie. MS „Cape Don“
  • König & Cie. MS „Cape Denison“
  • König & Cie. MS „Cape Bon“
  • König & Cie. MT „Cape Bille“
  • König & Cie. MS „Cape Negro“
  • König & Cie. MS “Cape Norviega“
  • König & Cie. MT „Cape Egmont“
  • König & Cie. MT „Cape Bruny“
  • König & Cie. MT „Cape Baxley“
  • König & Cie. MT „Cape Esmeralda“
  • König & Cie. MS „Cape Moreton“
  • König & Cie. MT „Cape Balboa“
  • König & Cie. MS „Cape Melville“
  • König & Cie. MT „Cape Brasilia“
  • König & Cie. MT „Cape Beale“
  • König & Cie. MS „Cape Ray“
  • König & Cie. MS „Stadt Dresden“
  • König & Cie. MS „Stadt Schwerin“
  • König & Cie. MS „Stadt Wismar“
  • König & Cie. MS „Stadt Köln“
  • König & Cie. MS „Stadt Aachen“
Über beide Schiffe des Produktentanker-Fonds V wurde im November 2012 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Der Untergang der MS „King Robert“ war mit der Insolvenzanmeldung ihres Charterers, der japanischen Großreederei Sanko Steamship 2012, besiegelt. Im Februar 2013 musste die MS „King Robert“ dann selbst Insolvenzantrag stellen. Auch die MS „Stadt Lübeck“ und die MT „King Edwin“ zählen zu den Schiffsfonds, die in den letzten Jahren Insolvenz anmelden mussten. Wann die Insolvenzwelle ein Ende hat, lässt sich nicht absehen. Neben den ständig neuen Hiobsbotschaften über Insolvenzanträge werden viele Anleger auch mit der Rückforderung geflossener Ausschüttungen durch die Fondsgesellschaft konfrontiert.

STELLUNGNAHME DER KANZLEI GÖDDECKE

Schiffsfonds galten jahrelang als sichere und rentable Kapitalanlage. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass Schiffsfonds zumindest ersteres, nämlich sicher, nicht sind. Bei dieser Art der Beteiligung handelt es sich um unternehmerische Beteiligungen mit enormen Risiken, bis hin zum Totalverlust. Über diese Risiken und die fließenden Provisionen mussten und müssen Banken aufklären. Tun sie dies nicht, können sie sich damit schadensersatzpflichtig machen. Anleger, die den Eindruck haben, von einer Bank nicht umfassend aufgeklärt worden zu sein, sollten ihre Kapitalanlage umgehend anwaltlich prüfen lassen. Fondsgesellschaften greifen in Krisenzeiten gerne zu dem Mittel der Ausschüttungsrückforderung. Die Anwälte der KANZLEI GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE verteidigen die Rechte der Anleger in diesen Fällen erfolgreich und prüfen ebenfalls Schadensersatzansprüche gegen Banken aufgrund von Falschberatungsvorwürfen und setzen diese auch erfolgreich durch.

Quelle: eigene Recherche - 18. Februar 2014 (Rechtsanwältin Chiara Bahrig)



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